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27. August 2026

Warum du dich selbst aus den Augen verloren hast – und wie du wieder zu dir zurückfindest

Frau betrachtet sich im Spiegel – Symbol dafür, sich selbst wiederzufinden und den eigenen Wert zu erkennen
Eigentlich ist dein Leben gar nicht schlecht.
Du hast vieles erreicht, übernimmst Verantwortung und bist für andere da. Nach außen funktioniert alles. Und trotzdem gibt es vielleicht diese stillen Momente, in denen du dich fragst:
War das schon alles?
Du spürst, dass dir etwas fehlt. Vielleicht mehr Freude, Lebendigkeit oder das Gefühl, wirklich dein eigenes Leben zu führen. Doch sobald der Alltag wieder deine Aufmerksamkeit fordert, schiebst du diese Gedanken beiseite und funktionierst weiter.

Wie wir den Kontakt zu uns selbst verlieren

Keine Frau kommt auf die Welt und glaubt, nicht gut genug zu sein.
Wir lernen erst im Laufe unseres Lebens, was von uns erwartet wird. Wir erkennen, wofür wir Anerkennung bekommen, wann wir anecken und wie wir sein sollten, damit wir dazugehören.
Vielleicht hast auch du früh gelernt:
Viele solcher Botschaften werden niemals ausdrücklich ausgesprochen. Trotzdem können sie unser Denken und Handeln über Jahre prägen.
Wir erfüllen unsere Rollen als Partnerin, Mutter, Tochter, Kollegin oder Führungskraft. Wir kümmern uns, organisieren und lösen Probleme. Irgendwann wissen wir sehr genau, was andere von uns brauchen – aber kaum noch, was wir selbst brauchen.

Funktionieren kann zur Gewohnheit werden

Das Schwierige daran ist: Funktionieren fühlt sich irgendwann normal an.
Vielleicht bemerkst du nur, dass du schneller erschöpft bist, Erfolge nicht mehr richtig genießen kannst oder häufiger an dir zweifelst. Manchmal entsteht sogar das Gefühl, im eigenen Leben nur noch eine Nebenrolle zu spielen.
Das bedeutet nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt.
Es kann vielmehr ein Hinweis darauf sein, dass du dich selbst und deinen eigenen Wert zu lange aus den Augen verloren hast.
Ich kenne diesen Zustand nicht nur aus meiner Arbeit als Coach. Auch in meinem eigenen Leben gab es Zeiten, in denen ich viel geleistet und Verantwortung getragen habe, ohne mich zu fragen, ob mein Leben noch zu mir und meinen wirklichen Wünschen passt.
Erst als ich begann, meine übernommenen Vorstellungen und unbewussten Prägungen zu hinterfragen, konnte ich wieder klarer erkennen, was ich selbst wirklich wollte.

Was glaubst du, sein zu müssen?

Nimm dir einen Moment Zeit und vervollständige diese drei Sätze:
Ich glaube, ich muss …
Ich würde eigentlich gerne …
Wenn ich niemanden enttäuschen könnte, würde ich …
Schreibe auf, was dir spontan in den Sinn kommt, ohne deine Antworten gleich zu bewerten.
Vielleicht entdeckst du einen Wunsch, den du schon lange zurückstellst. Vielleicht erkennst du eine Erwartung, die gar nicht wirklich zu dir gehört.
Du musst deshalb nicht sofort dein ganzes Leben verändern. Der erste Schritt besteht darin, dich selbst wieder wahrzunehmen.

Du musst nicht zu jemand anderem werden

Wenn wir unzufrieden sind, denken wir häufig, wir müssten uns verbessern oder neu erfinden.
Doch vielleicht geht es gar nicht darum, eine neue Version von dir zu erschaffen.
Vielleicht darfst du vielmehr wiederentdecken, wer du unter all den Erwartungen, Rollen und übernommenen Vorstellungen schon immer warst.
Genau dabei begleitet dich mein Selbstlernkurs „Entdecke, wer du schon immer warst“. Er unterstützt dich dabei, deinen eigenen Wert wiederzuentdecken, unbewusste Einflüsse zu erkennen und dich Schritt für Schritt wieder bewusster wahrzunehmen.
Du kannst den Kurs in deinem eigenen Tempo bearbeiten. Der Preis beträgt einmalig 47 Euro.
Vielleicht musst du gar nicht erst zu jemandem werden.
Vielleicht darfst du dich einfach daran erinnern, wer du schon immer warst.
Von Herzen, Dagmar
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